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Publicity

Wir haben versucht, unser Projekt und vor allem das Sammeln von Spenden für das Christopherus Hospiz publik zu machen und auf diesem Wege vielleicht noch mehr Menschen zu erreichen.

Als erstes - und wir haben uns riesig gefreut - hat der "TAGESSPIEGEL" Newsletter Spandau-Berlin zugesagt und uns per email einen ganzen Fragenkatalog zugeschickt, welchen wir ausfüllen/ausschmücken konnten. Es war gar nicht so einfach, die vielen Informationen / Hintergründe, mit den wesentlichen Dingen kurz und knapp zusammenzufassen.

Auch ein Foto von uns sollten wir aussuchen - somit ging auch hier die Suche los. Wir entschieden uns für dieses Foto unten, welches uns 2022 in Norwegen (unserem "Testurlaub mit einem gemieteten Camper") bei dem Überqueren des Trollstigen zeigt. Die Fahrt hoch, war ein echtes Abenteuer - die Straße mit ihren engen Haarnadelkurven und zig Busen, welche einem entgegen kamen. Herzklopfen pur!


Der Originalartikel unter der Rubrik "Nachbarschaft" aus dem Newsletter:


Sie gehen auf Ostsee-Rallye, leben im Spandauer Zentrum und sammeln Spenden für ein Kinderhospiz in Kladow: Hier erzählen Diana Schepperle und Michael Bade ihre Geschichte. Ihren Blog finden Sie unter www.berlin-desert-riders.de.

Liebe Frau Schepperle, lieber Herr Bade, wo erwische ich Sie gerade? „In unserer Freizeit meist bei unserem VW-Bus T4, wo wir sägen, bohren, schleifen…“

Sie nehmen an einer Rallye rund um die Ostsee teil und sammeln Spenden für das Kinderhospiz Kladow. Wie kam’s dazu? „Eine der Grundbedingungen der Rallye ist es, für eine gemeinnützige Organisation Spendengelder zu sammeln. Wir sind zwar zugezogene Spandauer – Michael kommt aus Hannover, ich aus Lörrach –, wollten jedoch mit der Sammelaktion für Spandau tätig werden. Wir sind dann auf das Gemeinschaftshospiz Christopherus in Kladow gestoßen. Dieses Hospiz in Havelhöhe versorgt Jugendliche und Erwachsene in einer liebevollen Umgebung. Wir erfuhren, dass das Hospiz auf Spendengelder angewiesen ist, da die Krankenkassen nicht den vollen Beitrag übernehmen. Das Hospiz leisten Trauerbegleitung für Erwachsene und Kinder, deren Angehörige stationär im Hospiz sind. Es ist eine Einrichtung, die man leicht verdrängt, wenn man gesund ist. Wir wollen sie so etwas bekannter machen.“

Wie viel Geld soll zusammenkommen? „Als Basis waren 750 Euro von der Rallyeleitung vorgegeben, also ein Zehntel der Gesamtkilometeranzahl: Die gesamte Strecke beläuft sich auf 7560 Kilometer.“

Sie sammeln aber jetzt schon. „Und es sind schon über 6000 Euro fürs Kinderhospiz zusammengekommen, und wir wollen weitersammeln.“

Wer spendet? „Wir kommen mit den jeweiligen Spenden nicht in Berührung, da diese direkt über die Plattform betterplace.org einzahlen. Diese kann auch, wenn gewünscht, eine Spendenbescheinigung ausstellen.“

Was ist das eigentlich für eine Rallye? In Spandau geht’s vermutlich eher nicht los. „Die Rallye wird von ‚Superlative Adventure Club‘ organisiert. Wir sind Skandinavien-Fans und auch schon mit den Motorrädern um die Ostsee gefahren. Los geht es am 17. Juni in Hamburg und weiter über Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und wieder zurück. In Hamburg wollen wir am 2. Juli sein.“

Die Regeln? „Es gilt der Ehrenkodex: keine Autobahn, kein Navi, kein Internet, nur Papier-Landkarten. Jedes Team erhält ein Routenbuch, in dem Rätsel versteckt sind, die sich entlang der Route verstecken können. Zwei feste Treffpunkte gibt es unterwegs – auf den Lofoten und am Nordpol –, wo eine Party veranstaltet wird.“

Wieso nennen Sie sich Berlin-Desert-Riders? „Desert-Riders klingt nach Vagabunden, die wir ja auch gerne sind: Wir reisen gerne.“

Ihr Bus heißt? „Lange haben wir nach einem Namen gesucht und sind dann bei ‚Beauty‘ gelandet.“

Hat „Beauty“ super Extras? „Wir haben ihn ganz nackig gekauft und bauen ihn aus. Obstkisten aus Holz, mit Leinöl behandelt, sind die Schränke. Auf Plastik wollen wir verzichten, wenn möglich. Den Strom für die Kühlbox und die Zusatzbatterie werden wir über ein klappbares Solarpanel erhalten, dass entweder beim Parken außerhalb des Busses aufgestellt oder auch hinter die Frontscheibe geklemmt werden kann. Als „Dusche“ wird ein Wasserkanister herhalten müssen, der aufs Dach gestellt werden kann. Unseren Schlafplatz haben wir auf dem Dach von Beauty, in einem großen Dachzelt.“

Was nehmen Sie aus Spandau mit auf die Reise? „Unsere Kühlbox hat kein Gefrierfach, also wird es mit Florida Eis schwierig. Aber wir haben von unserer Nachbarskneipe ‚ToBeFree‘ einen Aufkleber am Bus.“

Sie wohnen nahe dem Bahnhof Spandau. Was mögen Sie dort? „Wir leben seit fünf Jahren hier in Spandau und fühlen uns in unserer Altbauwohnung wohl. In der Mittagszeit kann man schnell an die Havel, die Sonne genießen und die kleinen oder größeren Schiffe in Richtung Schleuse beobachten. Wir sind beide im Vertrieb tätig. Die Altstadt hat ihren besonderen Flair und die kleinen Feste, zum Beispiel das Weinfest, haben ihren Reiz und sind auch nicht so überlaufen.“

Das Rathaus liest mit. Was kann in Spandau verbessert werden? „Die Parkraumbewirtschaftung in den Wohnstraßen rund um die Arcaden! Es gibt zu viele Zeiten, in denen man frei parken kann. Die Arcaden haben aber ein Parkhaus, welches riesig ist und hierfür genutzt werden kann.“

Zweitens? „Leider klappt auch die Müllbeseitigung an der Havel nicht so ganz – egal, ob wir zur Schleuse laufen oder runter zum Feuerwehrboot.“

Drittens? „Leider nimmt am Weihnachtsmarkt die Anzahl der Buden zu, die Essen und Alkohol verkaufen. Es werden immer weniger, die Kunsthandwerk verkaufen. Sind die Standgebühren zu hoch?“

Ihr Frühlingstipp? „Wenn Florida Eis nach dem Umbau wieder geöffnet ist: mit einem Eis an der Havel in der Sonne sitzen.“




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